Amazon Brand Registry: Warum jeder Markenhersteller das eingerichtet haben sollte
Was du mit Brand Registry bekommst
Brand Registry ist das Tor zu einem anderen Amazon. Ohne sie verkaufst du auf einer Plattform, die dir die meisten Werkzeuge vorenthält. Mit ihr bekommst du Zugang zu:
- A+ Content Erweiterte Produktbeschreibungen mit Bildern, Vergleichstabellen und Storytelling-Modulen. Nachweislich höhere Conversion.
- Brand Store Dein eigener Markenshop auf Amazon — ohne Konkurrenz-Ads auf den Seiten. Eine Anlaufstelle für alle deine Produkte.
- Sponsored Brands Headline-Ads mit Logointegration. Die sichtbarsten Werbeplätze im oberen Suchergebnisbereich. Nur für Brand-Registry-Inhaber buchbar.
- Vine Amazons Rezensenten-Programm für neue Produkte. Für den Start unverzichtbar, um erste verifizierte Bewertungen zu sammeln.
- Transparency Produktauthentizitäts-Programm mit serialisierten Codes. Schützt vor Produktfälschungen und Graumarkt-Ware.
- Listing-Schutz Du kannst unberechtigte Listing-Änderungen melden und zurücksetzen lassen. Ohne Brand Registry hast du kaum Handhabe gegen Content-Vandalism.
Das sind keine nice-to-have Features. Das ist die Grundausstattung für jeden Hersteller, der Amazon ernst nimmt.
Was du dafür brauchst
Nur eine Sache: eine eingetragene Marke. In Deutschland beim DPMA, oder auf EU-Ebene beim EUIPO. Die Marke muss wortbildlich auf dein Amazon-Seller- oder Vendor-Konto passen.
Das klingt trivial. Ist es nicht, wenn die Marke nie eingetragen wurde. Und genau das ist das eigentliche Problem.
Der Markeneintrag kostet bei der DPMA um die 300 Euro und dauert einige Monate. Wenn du schneller vorankommen willst, lohnt sich der Weg über das EUIPO — dort ist das Verfahren in der Regel schneller, und du bekommst gleichzeitig EU-weiten Schutz.
Wenn die Marke eingetragen ist, dauert die Einrichtung der Brand Registry in Seller oder Vendor Central in der Regel weniger als zwei Stunden. Was vorher Jahre ungenutzt lag, ist dann innerhalb eines Tages aktiv.